{"id":610,"date":"2026-09-04T04:00:00","date_gmt":"2026-09-04T04:00:00","guid":{"rendered":"im-6095"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"minijob-was-ab-2027-zu-beachten-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/83.bd-webdev2.de\/?p=610","title":{"rendered":"Minijob: Was ab 2027 zu beachten ist"},"content":{"rendered":"<p>Arbeitgeber m&uuml;ssen ihre Besch&auml;ftigten zur Sozialversicherung melden. Vor der Anmeldung steht die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung an. Dabei pr&uuml;fen Arbeitgeber, ob eine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung oder ein Minijob vorliegt. Die Beurteilung erfolgt grunds&auml;tzlich zu Beginn der Besch&auml;ftigung. &Auml;ndern sich sp&auml;ter wichtige Voraussetzungen, wird eine erneute Pr&uuml;fung notwendig. Das Ergebnis entscheidet auch &uuml;ber die zust&auml;ndige Einzugsstelle. Sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte melden Arbeitgeber bei der gesetzlichen Krankenkasse. Bei einem Minijob ist die Minijob-Zentrale die zust&auml;ndige Einzugsstelle.<\/p>\n<p>Durch die <strong>dynamische Kopplung an den Mindestlohn &auml;ndert sich der Wert f&uuml;r 2027&nbsp;<\/strong>wie folgt (Mindestlohn x 130 : 3 =). Da der gesetzliche Mindestlohn 2027 auf <strong>14,60 &euro; pro Stunde<\/strong> steigt, erh&ouml;ht sich die Minijob-Grenze automatisch von 603 &euro; (2026) auf <strong>633 &euro; in 2027<\/strong>.<\/p>\n<p>F&uuml;r die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung reicht ein Blick auf den Monatslohn allein nicht immer aus. Arbeitgeber m&uuml;ssen alle mit hinreichender Sicherheit zu erwartenden Einnahmen aus der Besch&auml;ftigung ber&uuml;cksichtigen. Dazu k&ouml;nnen auch Einmalzahlungen wie ein Weihnachtsgeld oder eine Jahressonderzahlung geh&ouml;ren. Ausf&uuml;hrliche Informationen zu Verdienst, Einmalzahlungen und schwankendem Arbeitsentgelt gibt es auf der Website der Minijobzentrale unter &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.minijob-zentrale.de\/DE\/die-minijobs\/minijob-mit-verdienstgrenze\" target=\"_blank\">Minijob mit Verdienstgrenze<\/a>&ldquo;.<\/p>\n<p><strong>Was bei mehreren Minijobs gilt:<\/strong> Weitere Besch&auml;ftigungen sind f&uuml;r die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung besonders wichtig. Deshalb sollten Arbeitgeber diese Angaben bereits &uuml;ber den Personalfragebogen erfragen. Grunds&auml;tzlich gilt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Mehrere Minijobs mit Verdienstgrenze:<\/strong> Die Verdienste werden zusammengerechnet. Liegt der durchschnittliche Gesamtverdienst &uuml;ber der geltenden Verdienstgrenze, besteht grunds&auml;tzlich Sozialversicherungspflicht.<\/li>\n<li><strong>Hauptbesch&auml;ftigung und Minijob:<\/strong> Neben <strong>einer<\/strong> sozialversicherungspflichtigen Hauptbesch&auml;ftigung kann <strong>ein<\/strong> Minijob mit Verdienstgrenze ausge&uuml;bt werden. Jeder weitere Minijob mit Verdienstgrenze wird mit der Hauptbesch&auml;ftigung zusammengerechnet und ist grunds&auml;tzlich sozialversicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.<\/li>\n<li><strong>Minijob mit Verdienstgrenze und kurzfristiger Minijob:<\/strong> Beide Besch&auml;ftigungsarten werden nicht zusammengerechnet und k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich nebeneinander bestehen.<\/li>\n<li><strong>Mehrere kurzfristige Besch&auml;ftigungen:<\/strong> Die Besch&auml;ftigungszeiten innerhalb eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet. Werden die ma&szlig;gebenden Zeitgrenzen &uuml;berschritten, kann die neue Besch&auml;ftigung nicht als kurzfristiger Minijob abgerechnet werden.<\/li>\n<li><strong>Hauptbesch&auml;ftigung, kurzfristige Besch&auml;ftigung und Minijob mit Verdienstgrenze:<\/strong> Alle drei Besch&auml;ftigungen k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich parallel ausge&uuml;bt werden. Ein Minijob mit Verdienstgrenze hat keine Auswirkung auf die Zeitgrenze der kurzfristigen Besch&auml;ftigung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wichtig!<\/strong> Eine sozialversicherungsrechtliche Beurteilung ist keine einmalige Aufgabe. &Auml;ndern sich die f&uuml;r die Beurteilung ma&szlig;gebenden Verh&auml;ltnisse, m&uuml;ssen Arbeitgeber pr&uuml;fen, ob die bisherige Einordnung weiterhin richtig ist.<\/p>\n<div style=\"font-size:smaller\" class=\"im_source\">Quelle: Sonstige | Ver\u00f6ffentlichung | www.minijob-zentrale.de | 03-09-2026<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitgeber m&uuml;ssen ihre Besch&auml;ftigten zur Sozialversicherung melden. 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